Drucken

JU Koblenz-Montabaur wählt neuen Vorstand

Verstärkte Vernetzung im Blick des neu gewählten Bezirksvorstandes - Wollweber im Amt bestätigt

Der diesjährige Bezirkstag der JU Koblenz-Montabaur fand in Bad Marienberg (Westerwald) statt. Im Wildpark-Hotel tagten die jungen Christdemokraten und wählten einen neuen Bezirksvorstand.

Zu Beginn konnte der Bezirksvorsitzende David Wollweber neben den Delegierten zahlreiche Gäste aus JU und CDU begrüßen. Unter den Anwesenden waren u.a. die CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Gabi Wieland, MdL Ralf Seekatz, die JU-Kreisvorsitzende Jenny Groß, der JU-Landesvorsitzende Johannes Steiniger und der Bezirksvorsitzende der Jungen Union Rheinhessen-Pfalz, Jan Metzler.

Der Bezirksvorsitzende beschrieb in seinem Rechenschaftsbericht die Schwerpunkte der vergangenen zwei Jahre. So habe man deutlich machen können, dass auch junge Kandidaten auf vorderen Listenplätzen hervorragende Ergebnisse einfahren können und gegenteilige Vorurteile haltlos seien. Die Junge Union Rheinland-Pfalz sei geschlossener denn je. Die Zeit nach der Landtagswahl habe viele böse Überraschungen von der rot-grünen Landesregierung gebracht, die JU aber stets passend und deutlich reagiert. Auf Initiative des Bezirksvorstandes lehnten 95% der Delegierten auf einem JU-Landesausschuss die geplante Wahlalterabsenkung als reinen Populismus strikt ab. Auch habe man mit der Teilnahme als Junge Union an der Demonstration für das Oberlandesgericht Koblenz ein deutliches Zeichen gesetzt.

Einen erweiternden Einblick in die Landespolitik verschaffte den Jugendlichen MdL Ralf Seekatz, der als stellvertretender Vorsitzender aus dem Innenausschuss des Landtags berichtete. Schwerpunkt war die Kommunal- und Verwaltungsreform. So kritisierte er, dass außer Nachteilen wie längeren Anfahrtsstrecken und doppelten Zuständigkeiten keine finanziellen Vorteile aus der Ersetzung der Bezirksregierungen durch ADD und SGD Nord/Süd festgestellt werden konnten. Es sei somit nur konsequent, auch die Mittelbehörden in die Diskussion mit einzubeziehen.

Bezirkstag20121

Die angekündigte Kreisgebietsreform, die nach Informationen aus dem Innenministerium nach der Kommunalreform auf der VG-Ebene standfinde solle, komme dann zu spät, so Seekatz. Derzeit seien z.B. Fusionen über Kreisgrenzen hinaus nicht zulässig. Wenn eine Reform der kommunalen Strukturen angepackt werde, müssen alle Ebenen nach einer Aufgabenkritik zeitgleich einbezogen werden, sagte der Innenpolitiker abschließend.

Vor den Neuwahlen dankte der Vorsitzende den ausscheidenden Vorstandmitgliedern für ihre geleistete Arbeit. Besonders geehrt wurde Dr. Roland Schlüter, dem gemeinsam von Ellen Demuth (MdL) für den Kreisverband Neuwied, David Wollweber für den Bezirksverband Koblenz-Montabaur und Johannes Steiniger für den Landesverband Rheinland-Pfalz die Ehrennadel der Jungen Union verliehen wurde. Ellen Demuth blickte dabei auf sein langjähriges erfolgreiches Wirken, das mit dem Deutschlandrat seinen vorläufigen Höhepunkt fand, zurück.

In den anschließenden Vorstandswahlen wurde David Wollweber (Westerwald) in seinem Amt als Bezirksvorsitzender bestätigt, ebenso sein Stellvertreter Christian Weber (Mayen-Koblenz) und sein Schatzmeister Sebastian Krupp (Rhein-Hunsrück). Als Nachfolger von Gregor Sickel (Bad Kreuznach) wurde Simon Solbach (Neuwied) zum weiteren Stellvertreter gewählt. Den geschäftsführenden Vorstand komplettiert Marian Bracht (Rhein-Hunsrück) im neu geschaffenen Amt des Bezirksgeschäftsführers.
Als Beisitzer wurden Dominic Bastian (Westerwald), André Bender (Birkenfeld), Lukas Brachtendorf (Mayen-Koblenz), Kevin Hinzen (Ahrweiler), Michael Jubl (Westerwald), Roman Kalin (Bad Kreuznach), Isabelle Klumpp (Rhein-Lahn), Christian König (Koblenz), Chris Lichtenthäler (Altenkirchen), Laura Plitzko (Mayen-Koblenz), Martin Schmitt (Mayen-Koblenz), Stefan Schmitz (Neuwied), Tina Schüller (Cochem-Zell) und Barbara Wollschied (Bad Kreuznach) in den Vorstand gewählt.

Bezirkstag20122

Neben der inhaltlichen Diskussion und den Neuwahlen beschäftigte sich der Bezirkstag schwerpunktmäßig mit der künftigen Arbeitsweise des Verbandes. So soll die Vernetzung und Stärkung der Verbände durch den Bezirk optimiert werden und künftig regionale Themen noch stärker den Kern der politischen Arbeit bilden. Die hierzu gemachten Anregungen werden vom neuen Bezirksvorstand gebündelt und bis zum nächsten Bezirkstag in ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept überführt.

Der Bezirksvorsitzende dankte zum Abschluss allen Beteiligten und Helfern sowie dem ausrichtenden Kreisverband Westerwald und freut sich auf  die gemeinsame Arbeit mit dem neuen Vorstand.