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Dreikönigstreffen

Zum Dreikönigstreffen des JU Bezirksverbandes Koblenz-Montabaur, das in diesem Jahr im Wildpark Hotel in Bad Marienberg (Westerwald) stattfand, konnte als Redner der rheinland-pfälzische CDU-Generalsekretär Patrick Schnieder begrüßt werden.

Nach dem Empfang bei Sekt und Brezeln ging er zunächst auf aktuelle Ereignisse ein. So seien die Entwicklungen an der Saar zum momentanen Zeitpunkt noch unabsehbar, eine große Koalition zeichne sich jedoch ab. Zu den Vorgängen um Bundespräsident Wulff gab er zu bedenken, dass trotz allen Verwürfen nach wie vor der größte Teil der Bevölkerung hinter ihm stehe. Dies gelte auch und insbesondere für die Union.

Im Anschluss ging er auf die rot-grüne Koalition in Mainz ein. Scharf kritisierte er die Aufhebung der Zweckbindung bei der Brandschutzsteuer. „Das ehrenamtliche Engagement braucht eine Stärkung und keine Schwächung, gerade bei der Feuerwehr!“, bemängelte er. Nächstes Thema war die Infrastruktur im Flächenland Rheinland-Pfalz. „Überall, wo rot-grün regiert, kommt es zum Stillstand beim Ausbau der Infrastruktur!“ Dies könne man ebenso in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg feststellen. Dauerhaft führe das zur Überlastung der Verkehrswege und zu wirtschaftlichem Rückschritt.

Große Sorgen bereitet Schnieder die Einsparungen im Bereich der inneren Sicherheit. So habe es große Bedeutung nicht nur für das subjektive Sicherheitsgefühl, wenn Präsenz vor Ort gezeigt wird. „Wenn in einem Flächenkreis die einzige zur Verfügung stehende Streife bei einem Schwertransport eingebunden ist,  dann stellt schon der kleinste Zwischenfall die Polizei vor eine unlösbare Herausforderung!“

Gemeinsam mit dem Bezirksvorsitzenden David Wollweber verabschiedete er im Anschluss den ehemaligen Kreisvorsitzenden der JU Birkenfeld, Stefan Huber, sowie Roland Schlüter als ehemaligen Deutschlandrat aus dem erweiterten Bezirksvorstand der JU Koblenz-Montabaur.

Seinen Abschluss fand das Dreikönigstreffen schließlich beim gemeinsamen Abendessen in der Steigalm, bei dem der Generalsekretär noch mit vielen der 40 Gäste persönliche Gespräche führen konnte.